bildgebende diagnostik

Virtuelle Zystoskopie

Dieses Untersuchungsverfahren ermöglicht eine frühzeitige und völlig nichtinvasive Diagnostik von Blasenerkrankungen und ermöglicht zugleich die Beurteilung des Blasenwandzustandes. Eine solche Untersuchungskomplexität kann mit den konventionellen Zystoskopie-Untersuchungsverfahren nicht in gleicher Vollständigkeit und im gleichen Umfang erreicht werden.

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Die Abteilung für Bildgebende Diagnostik des Krankenhauses „Nadezhda“ führt eine nicht-invasive bildgebende Untersuchung der Blase durch, die sogenannte virtuelle Zystoskopie.

Dieses Untersuchungsverfahren ermöglicht eine frühzeitige und völlig nichtinvasive Diagnostik von Blasenerkrankungen und ermöglicht zugleich die Beurteilung des Blasenwandzustandes. Eine solche Untersuchungskomplexität kann mit den konventionellen Zystoskopie-Untersuchungsverfahren nicht in gleicher Vollständigkeit und im gleichen Umfang erreicht werden.

Bei Vorliegen eines Tumorprozesses kann die virtuelle Zystoskopie einen ersten Eindruck vom Tumorvolumen, der Tumorlage, der Anzahl und der Art der Tumorveränderungen und ihrer Beziehung zur Blasenwand sowie von den Blasenwandveränderungen selbst und den Veränderungen in den die Blase umgebenden Geweben vermitteln.

Die Untersuchung besteht aus einem Computertomographie-(CT)-Scan mittels eines speziellen Softwareprogramms und wird von einem erfahrenen und hochqualifizierten Spezialisten durchgeführt – Dr. Boyan Pavlov, Leiter der Abteilung für bildgebende Diagnostik.

Der Untersuchung geht die intravenöse Verabreichung von Röntgenkontrastmittel voraus, das für eine virtuelle Darstellung der Blase verwendet wird und qualitativ hochwertige Bilder für eine genaue Diagnose liefert.

Der Hauptvorteil dieses Untersuchungsverfahrens für den Patienten besteht darin, dass er sich keinen physisch und psychisch traumatischen invasiven Verfahren wie Endoskopie und Katheterisierung unterziehen muss, die das Einführen von Instrumenten in die Blase selbst erfordern.

Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt, dauert nicht länger als 15 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Alle Untersuchungsbilder – als Filme und elektronisches Medium, eine CD – werden dem Patienten zur Verfügung gestellt, so dass sich die Fachärzte für Urologie mit den Untersuchungsbefunden vertraut machen können.

Für die Durchführung der Untersuchung ist eine vorherige Terminvereinbarung über das Callcenter des Krankenhauses oder an der Krankenhaus-Registratur erforderlich.

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