reproduktionsmedizin

Spezialisierte Untersuchungen bei der Frau

Die spezialisierten Untersuchungen bei der Frau umfassen die Hysterosalpingographie; die Methoden der Reproduktionschirurgie – Laparoskopie, Hysteroskopie, Office-Hysteroskopie oder Laser-Office-Hysteroskopie; genetische und immunologische Tests sowie hochspezialisierte Untersuchungen der Gebärmutterschleimhaut –  IMPO-Test (Biopsie zur Ermittlung des Implantationsfensters), immunologische Biopsie und mikrobiologische Biopsie.

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Bildgebende Diagnostik

Hysterosalpingographie (HSG)

Die Untersuchung wird in einem speziellen, sich in der zentralen Krankenhauslobby befindlichen Röntgenraum von einem Team aus einem Gynäkologen, einem Radiologen und einem Anästhesisten (im Falle einer erforderlichen Narkose) durchgeführt. Nach der Vorbereitung der Patientin (Scheidensanierung) und dem Einführen eines Spekulums wird mit einem dünnen Metallkatheter ein Kontrastmittel durch den Gebärmutterhalskanal (Zervikalkanal) injiziert. Es durchquert die Gebärmutterhöhle, gelangt in die Eileiter und läuft, wenn diese durchgängig sind, in die Bauchhöhle ab, wo es auf natürliche Weise vom Körper absorbiert wird. Liegt jedoch ein Eileiterverschluss vor, kann das Kontrastmittel nicht ungehindert durch sie hindurchfließen. Nach der Substanzinfusion werden mehrere aufeinanderfolgende Röntgenaufnahmen gemacht, die die Füllung der Gebärmutterhöhle und der Eileiter dynamisch dokumentieren.

Durchgängige Eileiter sind die Voraussetzung für die natürliche Begegnung von Ei- und Samenzelle und für das Zustandekommen der Befruchtung. Falls ein Eileiterverschluss vorliegt, wird dieser Vorgang behindert und die erwartete Schwangerschaft tritt nicht ein.

 

Die HSG kann uns zudem Aufschluss über das Vorhandensein von Myomen, Polypen und Verwachsungen geben, die die Einnistung des Embryos und die erfolgreiche Schwangerschaft beeinträchtigen könnten.

Die HSG wird am besten in den ersten Tagen nach dem Menstruationszyklus (ohne Blutung) und vor der Ovulation (vor dem Eisprung) (bis zum 10. Zyklustag) der Frau durchgeführt.

 

WICHTIG! 

Als erster Tag des Menstruationszyklus gilt der Tag mit der stärksten Blutung. Die Terminvereinbarung für die HSG erfolgt über das Service-Center des Krankenhauses in den ersten Tagen Ihres Menstruationszyklus. Bitte informieren Sie unsere(n) MitarbeiterIn bei der Terminabsprache über Ihren Narkosewunsch. Ihr behandelnder Arzt wird Sie im Voraus über die durchzuführenden Untersuchungen und die auszufüllenden Unterlagen (Einverständniserklärung, Narkosebogen usw.) informieren.

  • wenn Sie schwanger sind;
  • wenn eine aktive Vaginalinfektion oder eine entzündliche Beckenerkrankung festgestellt wurde;
  • während der Menstruationsblutung;
  • wenn Sie allergisch auf das jodhaltige Kontrastmittel reagieren.

Möglich sind regelartige Schmerzen (denen der ersten Zyklustagen ähnlich) mit inviduell bedingter Intensität. In den meisten Fällen empfehlen wir die Einnahme von Schmerzmitteln, die Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben werden.

Je nach individuellem Schmerzempfinden kann die Untersuchung auch unter intravenöser Kurznarkose durchgeführt werden. Am Tag der HSG unter Narkose sollten Sie „hungrig und durstig“ ins Krankenhaus kommen, d. h. Sie sollten davor keine Flüssigkeiten oder Nahrung zu sich genommen haben.

Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten, anschließend bleibt die Frau noch etwa 10 Minuten im Raum (falls die Untersuchung unter Narkose durchgeführt wurde).

 

WICHTIG! Bitte beachten Sie, dass Ihre Harnblase vor der Untersuchung entleert werden müsste.

Die Untersuchungsergebnisse werden von Ihrem Gynäkologen bei einem vorab zu vereinbaren Folgetermin kommentiert. Bei einer vorherigen Terminvereinbarung könnten Sie den Kommentar Ihrer Untersuchungsergebnisse am selben Tag bekommen.

Auf Wunsch können Sie eine Kopie der Untersuchungsaufzeichnung auf Speichermedium erhalten.

Nach dem Eingriff kann es zu leichten Blutungen kommen, wenn Sie jedoch Schmerzen haben oder die Blutung stärker wird, müssen Sie die Notaufnahme des Krankenhauses „Nadezda“ aufsuchen.

Reproduktionschirurgie

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Laparoskopie

Die Laparoskopie ist ein endoskopisches operatives Verfahren, bei dem über einen kleinen Schnitt in der Bauchwand (Bauchdecke) ein dünnes, einige wenige Millimeter langes Rohr mit einer winzigen Kamera an der Spitze (Laparoskop) in den Bauchraum eingeführt wird, um die Bauchhöhle zu spiegeln. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, mit dem der Gynäkologe eine Reihe von Erkrankungen und Zuständen der Gebärmutter, der Eierstöcke, der Eileiter, des Dickdarms und des oberen Teils des Gebärmutterhalses diagnostizieren und behandeln kann.

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Hysteroskopie

Die Hysteroskopie wird zur Diagnose oder als chirurgische Methode zur Behandlung bestimmter Erkrankungen eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen detaillierten Blick in das Innere der Gebärmutter mit einem optischen Teleskop, dem Hysteroskop.

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Office-Hysteroskopie

Die Office-Hysteroskopie ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem der Genitaltrakt einer Frau – Scheide, Gebärmutterhals, Gebärmutterhalskanal (Zervikalkanal), Gebärmutterhöhle mit einer Minikamera untersucht wird.

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Laser-Office-Hysteroskopie

Im Krankenhaus „Nadezda“ wird auch die so genannte Laser-Office-Hysteroskopie durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, bei dem ein Diodenlaser zur chirurgischen Behandlung von Polypen und Myomen eingesetzt wird. Der Eingriff wird ambulant und ohne Vollnarkose durchgeführt.

Gentests

Die PatientInnen unterzeichnen für jeden Gentest eine Einverständniserklärung gemäß dem Standard für medizinische Genetik in Bulgarien. Die PatientInnen können bei uns folgende Untersuchungen durchführen lassen:

Bei der Suche nach den genetischen Ursachen für Unfruchtbarkeit ist die Karyotypisierung der Goldstandard.

 

Wann ist die Durchführung dieser Untersuchung ratsam:

 

Bei PatientInnen mit Reproduktionsstörungen:

  • Ausbleiben einer Schwangerschaft nach gezielten Versuchen innerhalb eines Jahres;
  • Infertilität (Unfruchtbarkeit) ungeklärter Genese
  • Geburt eines Kindes mit Missbildungssyndrom
  • Totgeburt
  • Azoospermie, schwere Oligoasthenoteratozoospermie, Amenorrhoe, frühe Menopause;
  • bei der Pränataldiagnostik festgestellte Chromosomenanomalie;
  • nachgewiesenes familiäres chromosomales Rearrangement bei Verwandten.

Bei Patienten mit Entwicklungsstörungen:

  • multiple kongenitale Anomalien;
  • klinische Anzeichen einer Chromosomenerkrankung;
  • Anomalien des Wachstums, der sexuellen Differenzierung und der Entwicklung;
  • Intellektuelle Defizite und Verhaltensanomalien.

Der Test auf das Vorhandensein eines fragilen X-Chromosoms wird bei Frauen mit Oligoamenorrhoe aufgrund einer primären Ovarialinsuffizienz (einschließlich vorzeitigem Eierstockversagen) dringend empfohlen. Eine weitere Indikation ist das schlechte Ansprechen auf die Stimulation der Eierstöcke. Bei der Feststellung einer Prämutation wird eine genetische Beratung empfohlen, da das Risiko besteht, dass Jungen mit intellektuellen Defiziten zur Welt kommen. In solchen Fällen sollte ein genetischer Präimplantationstest (PGT) auf das fragile X-Chromosom-Syndrom (FXS) in Betracht gezogen werden.

Die Untersuchung wird Frauen empfohlen, bei denen in der persönlichen Anamnese Schlaganfälle, Herzinfarkte, pulmonale Thromboembolien, venöse Thrombosen, Abort(e) im zweiten Trimester, Totgeburt oder Verwandte ersten Grades (Brüder, Schwestern, Eltern) mit einer solchen Anamnese oder nachgewiesener klinisch signifikanter genetischer Thrombophilie vorliegen.

 

Thrombophilien führen zu einer erhöhten Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Trombosen) in Blutgefäßen. Sie können sowohl genetisch als auch nicht-genetisch bedingt sein (z.B. immunologische Anomalien). Etwa 40 % der venösen und arteriellen Thrombosen sind erblich bedingt, aber im Allgemeinen handelt es sich bei Thrombophilien um komplexe, multifaktorielle Erkrankungen, die nicht auf eine einzige Genanomalie zurückzuführen sind.

 

Die am häufigsten untersuchten Genvarianten bei Frauen mit Infertilität sind FV (Faktor-V-Leiden-Mutation 1691G>A), FII (Faktor-II-Prothrombin – G20210A-Mutation), das  Plasminogen-Aktivator-Inhibitor 1 (PAI-1) (Gewebeplasminogenaktivator-Inhibitor 1 – 5G/4G-Variante), MTHFR (Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase – 677C>T und 1298A>C-Varianten). Diese Varianten werden routinemäßig im Genetiklabor des Krankenhauses „Nadezda“ getestet.

 

Für die Analyse wird venöses Blut benötigt, am besten eine halbe/eine Stunde nach der Nahrungsaufnahme. Die Testergebnisse liegen innerhalb von 1-2 Wochen vor.

Immunologische Untersuchungen

Immunologische Untersuchungen werden bei unerfülltem Kinderwunsch, wiederholten Fehlgeburten (spontanen Aborten) und Schwangerschaftskomplikationen nach Rücksprache mit einem klinischen Immunologen durchgeführt.

Bei unerfülltem Kinderwunsch und bei Patientinnen mit wiederholten Fehlgeburten werden immunologische Untersuchungen durchgeführt, die sowohl Blut- als auch Endometriumindikatoren umfassen. Nach Eintritt der Schwangerschaft werden die Immunindikatoren in peripheren Blutproben überwacht.

Untersuchungen von folgenden Indikatoren:

  • Indikatoren für die zelluläre Immunität;
  • Indikatoren für humorale Immunität;
  • Indikatoren für die Gewebeverträglichkeit;
  • Indikatoren für die Einnistung in das Endometrium.

Die Unfähigkeit, schwanger zu werden, ist häufig auf Probleme zurückzuführen, die zur Abstoßung des Embryos führen, oft sogar bevor eine Schwangerschaft selbst mit den empfindlichsten Tests festgestellt werden kann.

Es gibt verschiedene Autoimmunerkrankungen, die zu wiederholten Fehlgeburten oder Einnistungsversagen führen können: Antiphospholipid-Antikörper, antithyreote Antikörper, antinukleäre Antikörper (ANA).

Es gibt zwei mögliche Ursachen für eine Alloimmunreaktion, die zu einem vorzeitigen Verlust des Fötus führt – entweder erkennt das Immunsystem die Schwangerschaft nicht, oder die Frau entwickelt eine abnorme Immunreaktion auf die Schwangerschaft.

Biopsien

1. Der IMPO-Test

Dabei handelt es sich um eine innovative diagnostische Methode, die im Krankenhaus „Nadezhda“ entwickelt wurde, um das Implantationsfenster zu bestimmen. Sie basiert auf der mikroskopischen Untersuchung der Gewebemorphologie und dem Vorhandensein bestimmter Proteine. Das Ziel dabei ist es, festzustellen, wann der beste Zeitpunkt für den Embryotransfer ist und ob ein Risiko von Komplikationen (fehlgeschlagene Einnistung, Schwangerschaftsabbruch) besteht. Wird ein erhöhtes Risiko für Komplikationen diagnostiziert, wird vor dem Embryotransfer zudem eine angemessene Behandlung durchgeführt.

Das Implantationsfenster ist ein bestimmter Zeitrahmen im Menstruationszyklus einer Frau, in dem die Gebärmutter morphologisch und physiologisch auf die Einnistung (Implantation) des Embryos vorbereitet ist. Dieser Zeitraum umfasst in der Regel zwischen 2 und 4 Tagen, wobei sein Auftreten und seine Dauer von Frau zu Frau unterschiedlich sind. Bei der Durchführung des Embryotransfers ist es wichtig, das individuelle Implantationsfenster jeder Frau zu berücksichtigen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft.

Das Ziel dabei ist es, festzustellen, wann der beste Zeitpunkt für den Embryotransfer ist und ob ein Risiko von Komplikationen (fehlgeschlagene Einnistung, Schwangerschaftsabbruch) besteht. Wird ein erhöhtes Risiko für Komplikationen diagnostiziert, wird vor dem Embryotransfer zudem eine angemessene Behandlung durchgeführt.

При многократно повтарящи се неуспехи, както и при случаи, при които има нарушения в менструалния цикъл. В допълнение този метод се използва и при прилагането на определени лечения, които могат да доведат до промяна в стандартно очаквания имплантационен прозорец.

Eine Biopsie (Geweprobe) der Gebärmutterschleimhaut wird an einem bestimmten Tag des monatlichen Zyklus entnommen, und zwar in der Mitte der Lutealphase, wenn das Implantationsfenster erwartet wird. 

 

Eine Endometriumbiopsie wird in der Regel 5 Tage nach Beginn der Progesterongabe in einem Zyklus mit Hormonersatztherapie oder 7 Tage nach dem Höchststand des luteinisierenden Hormons (LH) in einem spontanen Zyklus entnommen.

 

Es folgen die Aufbereitung des Materials und die immunhistochemische Färbung der Gewebeschnitte, die mikroskopische Beobachtung, die Beschreibung der Ergebnisse und die Übermittlung an den behandelnden Arzt.

Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach der Biopsie vor. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Expressbearbeitung und -analyse zu beantragen, die nur eine Woche dauern.

Anhand der erhaltenen Untersuchungsergebnisse kann der/die behandelnde ArztIn präzise den Tag bestimmen, an dem der Embryotransfer durchgeführt werden sollte, damit das Implantationsfenster der Patientin abgepasst wird und die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft erhöht werden. Außerdem werden Informationen darüber geliefert, ob eine zusätzliche Behandlung oder eine Änderung der Hormontherapie notwendig ist, bevor der Embryotransfer durchgeführt wird.

 

Seit ihrer Entwicklung und Zulassung wurde diese diagnostische Ermittlungsmethode bisher bei mehr als 3000 Patientinnen angewandt. Regelmäßig werden neue Studien und Optimierungen dieser Untersuchungsmethode durchgeführt, dank derer sich die Erfolgsquote von Embryotransfers nach der maßgeschneiderten Untersuchung um mehr als 15 % erhöht hat, im Vergleich zu Patientinnen ohne eine solche Untersuchung.

Diese Untersuchungsmethode ist im Krankenhaus „Nadezhda“ entwickelt worden und das Format der Ergebnispräsentation ist auf die Arbeitsspezifik in unserem Krankenhaus zugeschnitten. Die Informationen können von Spezialisten anderer Krankenhäuser falsch interpretiert werden. Ausnahmen sind unsere Partner vom MZ (Medizinischen Zentrum) „St. Ivan Rilski“- Shumen und vom MZ (Medizinischen Zentrum) „St. Ivan Rilski“-Tutrakan, die über die notwendigen Anweisungen und Kenntnisse diesbezüglich verfügen.

2. Die immunologische Biopsie

Die immunologische Biopsie ist eine Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut, die durchgeführt wird, wenn der Verdacht auf Abweichungen bei den immunologischen Indikatoren der Gebärmutterschleimhaut besteht, die zu einer fehlenden Einnistung (Implantation) des Embryos führen.

 

Die Vorbereitung auf die Untersuchung besteht aus einer – nach Ermessen Ihres/Ihrer FacharztIn für Reproduktionsmedizin angesichts der Spezifika für den konkreten Einfall – durchzuführenden Überwachung des spontanen Zyklus oder der Hormonersatztherapie.

 

Sie erhalten von Ihrem/Ihrer ArztIn Informationen darüber, an welchem Tag der Eingriff vorgenommen wird und welche Hormontests unmittelbar vor der Biopsie durchzuführen sind.

Das Gefühl, das Sie bei der Biopsieentnahme empfinden werden, ähnelt einer schmerzhafteren Menstruation und dauert nur wenige Sekunden, weshalb in der Regel keine Schmerzmittel erforderlich sind. In bestimmten Fällen und nach Ermessen des behandelnden Arztes ist es auch möglich, den Eingriff unter einer kurzen intravenösen Anästhesie durchzuführen.

 

WICHTIG! Es wird empfohlen, dass Ihre Hernblase bei dieser Untersuchung voll ist.

Nach der Biopsie kann es zu leichten Blutungen kommen, die mehrere Tage anhalten können. Sollten stärkere Schmerzen auftreten oder sollte die Blutung stärker werden, ist es ratsam, den ärztlichen Bereitschaftsdienst auf dem Level -1 im Krankenhaus zwecks Untersuchung und Beratung aufzusuchen.

Die Ergebnisse der immunologischen Biopsie liegen nach 3-4 Tagen vor.

3. Mikrobiologische Biopsie

Eine mikrobiologische Biopsie ist eine Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut, die durchgeführt wird, wenn der Verdacht auf einen entzündlichen Prozess in der Gebärmutter besteht. Grundlage für die Untersuchung kann der Nachweis einer bei der Untersuchung der Gebärmutter während der Hysteroskopie festgestellten Endometritis sein, sowie auch die Untersuchungsergebnisse eines IMPO-Tests (zur Ermittlung des Implantationsfensters) und/oder einer immunologischen Biopsie. Im Gegensatz zu anderen Arten von Gebärmutterschleimhautbiopsien ist der Zyklustag, an dem die Gewebeprobe entnommen wird, für die mikrobiologische Biopsie nicht relevant.

Das Gefühl bei der Biopsieentnahme ähnelt einer schmerzhafteren Menstruation, geht aber schnell vorüber und bedarf keinerlei Schmerzlinderung.

In den folgenden Tagen kann es zu geringen Blutungen und zu leichtem Diskomfort kommen. Sollte die Intensität der Schmerzen zunehmen und/oder die Blutung stärker werden, muss der ärztliche Bereitschaftsdienst auf dem Level -1 im Krankenhaus zwecks Untersuchung und Beratung aufgesucht werden.

Die Ergebnisse liegen nach 3-4 Tagen vor.

4. Virusologische Biopsie

Bei der virologischen Biopsie wird Material aus der Gebärmutterschleimhaut entnommen, um PCR-Tests (Tests auf der Basis von Polymerase-Kettenreaktion/polymerase chain reaction) durchzuführen, mit denen das Vorhandensein von Bakterien oder intrazellulären Parasiten in der Gebärmutterschleimhaut nachgewiesen werden soll, die zu Entzündungen führen und die Einnistung des Embryos verhindern. Zu diesen Pathogenen (Krankheitserregern) gehören Ureaplasmen, Mykoplasmen, Chlamydien, Trichomonaden, Gardnerellen und Herpes.

Bei der virologischen Biopsie spielt es, genauso wie bei der mikrobiologischen Biopsie, keine Rolle, an welchem Tag des Zyklus das Material für die Untersuchung entnommen wird.

Das Gefühl bei der Biopsie ähnelt einer schmerzhafteren Menstruation, geht aber schnell vorüber und bedarf keinerlei Schmerzlinderung.

In den folgenden Tagen kann es zu geringen Blutungen und zu leichtem Diskomfort kommen. Sollte die Intensität der Schmerzen zunehmen und/oder die Blutung stärker werden, muss der ärztliche Bereitschaftsdienst auf dem Level -1 im Krankenhaus zwecks Untersuchung und Beratung aufgesucht werden.

Die Ergebnisse liegen nach 3-4 Tagen vor.

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